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15. August 2026Jonas Höttler

Unsere Windows-Apps kommen in den Microsoft Store

FlowVisual, BalaneDisk und WindowNote gibt es künftig auch über den Microsoft Store — ohne SmartScreen-Dialog, mit Updates über den Store. BalaneDisk liegt schon dort, die beiden anderen folgen. Der direkte Installer bleibt.

Produkt-UpdateWindowsVertrieb

Worum es geht

Unsere drei Desktop-Apps für Windows — FlowVisual, BalaneDisk und WindowNote — kommen in den Microsoft Store und stehen dort zum Download bereit. BalaneDisk liegt bereits im Store, FlowVisual und WindowNote folgen.

Der direkte Installer von balane.app bleibt für alle drei bestehen. Der Store ist ein zusätzlicher Weg, kein Umzug.

Warum überhaupt der Store

Der ehrliche Grund steht in jedem Support-Ticket, das wir zu Windows-Installationen bekommen: der SmartScreen-Dialog. Eine Desktop-App, die man als .exe herunterlädt, ist unter Windows erst einmal verdächtig — auch signiert, auch wenn alles korrekt ist. Windows blendet eine blaue Warnung ein, der eigentliche Knopf versteckt sich hinter „Weitere Informationen", und ein Teil der Leute klickt an dieser Stelle weg. Das ist kein Vertrauensproblem der App, sondern eines der Zustellung.

Über den Store fällt dieser Dialog weg. Dazu kommen zwei Dinge, die man erst schätzt, wenn man sie hat:

  • Updates liefert der Store. Kein Nachschauen, kein Herunterladen, kein zweiter Installer über den ersten.
  • Sauberes Deinstallieren über denselben Weg, über den installiert wurde.

Was sich technisch ändert — und was nicht

Es ist derselbe Build. Keine abgespeckte Store-Fassung, keine zweite Codebasis, kein anderer Funktionsumfang. Der Store verteilt genau das Programm, das auch der direkte Installer verteilt.

Ein Unterschied ist trotzdem messbar, und er geht zugunsten des Stores: Die direkt über balane.app bezogene Fassung prüft in Abständen selbst, ob eine neue Version vorliegt, und ruft dazu eine Datei von balane.app ab — dabei geht deine IP-Adresse an unseren Hosting-Anbieter. Die Store-Fassung enthält diese Prüfung nicht, weil der Store die Updates liefert. Ein Netzwerkaufruf weniger, den es nie zu erklären gab.

Was sich nicht ändert: Alle drei Apps rechnen lokal. Keine Cloud, kein Konto, keine Telemetrie. Das Einzige, was das Gerät verlässt, ist der Lizenzschlüssel beim Freischalten — vor und nach dem Store gleichermaßen.

Die Lizenzen bleiben, wie sie sind

Ein Schlüssel, den du heute hast, funktioniert nach der Store-Installation weiter. Freigeschaltet wird wie bisher in der App, und der Wechsel zwischen den beiden Bezugswegen kostet dich keine Aktivierung.

Konkret pro App:

  • BalaneDisk — alles, was gerade wahr ist, bleibt dauerhaft kostenlos: jeder Prozess, jede Datei, die ganze Platte, die Weltkarte. Das Abo kauft Erinnerung, nicht Funktionen: statt zwei Stunden Verlauf den ganzen Tag und weiter zurück. 4,99 € monatlich, 24,99 € jährlich.
  • WindowNote — kostenlos für zwei Fenster, unbefristet. Wer mehr braucht: 14,99 € pro Jahr für bis zu drei Geräte. Was du geschrieben hast, bleibt lesbar und bearbeitbar, auch wenn ein Abo ausläuft.
  • FlowVisual — 14 Tage kostenlos testen, danach Jahres-Abo für drei Sitze.

Wann

BalaneDisk ist da. Für FlowVisual und WindowNote nennen wir bewusst kein Datum: Zwischen „eingereicht" und „im Store" steht die Zertifizierung durch Microsoft, und wie lange die dauert, entscheiden wir nicht. Sobald eine App drin ist, taucht der Store-Knopf auf ihrer Produktseite auf — neben dem direkten Download, nicht an dessen Stelle.

Und wenn du den Store nicht nutzt

Dann ändert sich für dich nichts. Auf vielen Firmengeräten ist der Store gesperrt, und manche Leute wollen ihn schlicht nicht. Der signierte Installer auf balane.app bleibt für alle drei Apps der gleichberechtigte zweite Weg — inklusive der Update-Prüfung, die sich in den Einstellungen abschalten lässt.

Zwei Wege zur selben App. Nimm den, der dir weniger im Weg steht.