WindowNote
Notizen, die zum Fenster gehören — nicht zur Notiz-App.
Drück ⌥⇧N über einem beliebigen Fenster und heft eine Notiz daran: „Migration läuft — nicht schließen“, „Warte auf Zahlen von Marc“, „Feature fertig, Tests fehlen“. Der Zettel folgt dem Fenster beim Verschieben, verschwindet, wenn es verdeckt oder minimiert wird — und kommt zurück, sobald das Fenster wieder da ist, auch nach einem Neustart. Möglich macht das ein Fingerabdruck aus App, Fenstertitel und Dokumentpfad statt einer flüchtigen Fenster-ID. Du entscheidest pro Zettel, ob er am Fenster hängt oder am Inhalt darin — damit hängt eine Notiz an genau dieser Konversation, dieser Seite, dieser Datei. Bearbeiten geht direkt im Zettel, ohne dass die App darunter den Fokus verliert. Local-first: alles bleibt auf deinem Mac.
Der Kontext liegt im Fenster, die Notiz in einer anderen App. Das ist das Problem.
Du hast vier Terminals offen, drei davon warten auf irgendwas. Ein Excel-Fenster, bei dem du nicht mehr weißt, ob die Zahlen final sind. Ein Editor-Fenster von gestern. Die Information, die dir fehlt, existiert — sie steht nur in einer Notiz-App, in der du erst suchen und dann zuordnen musst, welcher Zettel zu welchem Fenster gehört.
WindowNote dreht das um: Der Zettel hängt am Fenster.
Ein Hotkey, ein Zettel
⌥⇧N über dem Fenster, das dich beschäftigt. Ein Zettel erscheint daran, du schreibst rein, fertig. Bearbeiten geht direkt am Zettel — und weil er als nicht-aktivierendes Panel läuft, verliert die App darunter dabei nicht den Fokus. Du tippst in die Notiz, während dein Terminal weiter aktiv aussieht und ist.
Der Zettel folgt dem Fenster beim Verschieben und bei Größenänderungen, verschwindet, wenn das Fenster verdeckt oder minimiert wird oder auf einem anderen Space liegt, und ist wieder da, wenn das Fenster es ist. Er verhält sich wie ein Teil des Fensters, nicht wie ein Overlay, das dir permanent im Weg schwebt.
Was nach dem Neustart passiert
Eine Fenster-ID unter macOS ist wertlos, sobald das Fenster zu ist. Deshalb hängen die Zettel nicht daran, sondern an einem Fingerabdruck: welche App, welcher Dokumentpfad, wie der Titel aussah. Beim nächsten Start werden diese Fingerabdrücke auf die Fenster gelegt, die jetzt offen sind — stärkstes Signal zuerst, vom exakten Dokument über den Fenstertitel bis zum Projektnamen im Titel.
Wie sicher die Zuordnung war, steht dabei. Denn eine selbstbewusst falsche Zuordnung ist schlimmer als eine zugegebene Vermutung, und zwei verschiedene Dokumente derselben App werden nie miteinander verwechselt — egal wie ähnlich die Titel sind.
Fenster oder Inhalt — du entscheidest
„Pro Tab" scheitert normalerweise daran, dass Tabs keine eigenen Fenster sind. Aber bei vielen Apps steckt der eigentliche Kontext im Fenstertitel: die Konversation in Nachrichten, die Seite im Browser, das Arbeitsverzeichnis im Terminal.
Deshalb entscheidest du pro Zettel:
- Diesen Inhalt — der Zettel kommt nur zurück, wenn genau diese Konversation, Seite oder Datei wieder offen ist. Sonst wartet er, statt zu raten.
- Dieses Fenster — der Zettel folgt dem Fenster, auch wenn der Titel wechselt. Richtig für ein Projektfenster, in dem du den ganzen Tag zwischen Dateien springst.
Sortieren und platzieren
Mehrere Zettel pro Fenster stapeln sich. Du kannst jeden einzeln mit der Maus dorthin ziehen, wo er hingehört — die Position wird relativ zum Fenster gespeichert und wandert mit. Oder du hängst sie außen an die Fensterkante, wo sie nichts verdecken, wie echte Klebezettel am Monitorrand.
Status und Farbe machen einen Bildschirm voller Zettel auf einen Blick lesbar: In Arbeit, Blockiert, Warte auf Antwort, Prüfen, Fertig.
Was gelesen wird — und was nicht
WindowNote braucht die Berechtigung „Bedienungshilfen". Die ist technisch weitreichend, deshalb hier klar, wo die Grenze liegt:
Gelesen wird: Name und Kennung der App, Fenstertitel, Position und Größe des Fensters, und der Dokumentpfad, wenn die App ihn anbietet.
Nicht gelesen wird: Inhalte in deinen Fenstern, Tastatureingaben, Zwischenablage, Passwörter, der Accessibility-Baum innerhalb anderer Apps.
Die Zettel liegen als SQLite-Datenbank in deinem Benutzerordner. Kein Konto, keine Cloud, keine Telemetrie. Das Einzige, was den Mac verlässt, ist der Lizenzschlüssel bei der Aktivierung.
Preis
Kostenlos für zwei Fenster, unbegrenzt in der Zeit. Wer mehr braucht: 15 € pro Jahr, bis zu drei Macs.
Die Grenze liegt auf Fenstern, nicht auf Zetteln — auf deinen zwei Fenstern kannst du so viele Notizen anlegen, wie du willst. Und was du geschrieben hast, bleibt lesbar und bearbeitbar, auch wenn ein Abo ausläuft.
*Aktuell in Entwicklung.*
Tech-Stack
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- Accessibility API
- SQLite
Plattformen
- macOS
Tags
- Productivity
- Notes
- Window Management
Datenschutz
Datenschutzerklärung anzeigen
Datenschutzerklärung – WindowNote
Stand: 2026-07-20 · Anbieter: Jonas Hottler · support@balane.tech
WindowNote ist eine local-first macOS-App. Sie ist so gebaut, dass deine Notizen und alles, was sie über deine Fenster weiß, dein Gerät nicht verlassen.
1. Notizen und Fensterdaten
- Deine Notizen werden ausschließlich lokal in einer SQLite-Datenbank in deinem Benutzerordner gespeichert (`~/Library/Application Support/de.balane.windownote/`).
- Es findet keine Übertragung dieser Daten an den Anbieter oder Dritte statt. Es gibt kein Konto, keine Synchronisierung und keine Cloud.
2. Berechtigung „Bedienungshilfen"
Damit Notizen mit den richtigen Fenstern verbunden bleiben, benötigt die App die macOS-Berechtigung „Bedienungshilfen". Diese Berechtigung ist technisch weitreichend; die App beschränkt ihre Nutzung bewusst.
Ausgelesen werden ausschließlich:
- Name und Bundle-Kennung der jeweiligen Anwendung
- Fenstertitel
- Position, Größe und Sichtbarkeitszustand des Fensters
- der Dokumentpfad, sofern die jeweilige Anwendung ihn über die Accessibility-Schnittstelle bereitstellt
Nicht ausgelesen werden:
- Inhalte innerhalb deiner Fenster
- Tastatureingaben, Zwischenablage, Passwörter
- der Accessibility-Baum innerhalb anderer Anwendungen
Diese Daten werden lokal verarbeitet und lokal gespeichert, soweit sie zur Wiedererkennung eines Fensters nötig sind (App-Kennung, Fenstertitel, Dokumentpfad). Sie werden nicht übertragen.
3. Kauf und Lizenz
Der Kauf wird über Lemon Squeezy (Lemon Squeezy LLC) als Merchant of Record abgewickelt. Lemon Squeezy verarbeitet die für Kauf, Rechnung und Umsatzsteuer erforderlichen Daten (z. B. Name, E-Mail-Adresse, Zahlungsdaten, Land) als eigenständig Verantwortlicher. Es gilt die Datenschutzerklärung von Lemon Squeezy.
Zur Lizenzaktivierung und -prüfung übermittelt die App an Lemon Squeezy:
- den Lizenzschlüssel
- den Gerätenamen deines Macs (Hostname), damit du deine aktivierten Geräte im Kundenportal unterscheiden kannst
Notizen oder Fensterdaten werden dabei nicht übertragen. Ohne Lizenzschlüssel (kostenlose Nutzung) findet keinerlei Netzwerkkommunikation statt.
Die Prüfung erfolgt höchstens einmal täglich. Ist der Server nicht erreichbar, bleibt die Lizenz für sieben Tage weiter gültig.
4. Keine Analyse, keine Telemetrie
Die App enthält keine Analyse-, Tracking- oder Absturzberichts-Bibliotheken.
5. Deine Rechte
Da der Anbieter keine personenbezogenen Daten über die App erhebt, laufen Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschansprüche gegenüber dem Anbieter in der Regel ins Leere. Für die im Rahmen des Kaufs verarbeiteten Daten wende dich an Lemon Squeezy als Verantwortlichen. Für Support-Anfragen per E-Mail gilt die allgemeine Datenschutzerklärung auf dieser Website.
Deine lokalen Daten löschst du, indem du die App entfernst und den Ordner `~/Library/Application Support/de.balane.windownote/` löschst.
