Cold Email & Follow-up Automation
Cold-Email-Sequenzen ohne Lemlist.
Odoo CRM hat keinen Outbound-Workflow: keine Sequenzen, keine Automatik, kein Tracking. Reps vergessen Follow-ups, Leads werden kalt, Deals fallen hinten runter. Dieses Modul baut den fehlenden Teil direkt ins CRM. Du legst Kampagnen aus mehreren Vorlagen an, jede Stufe mit eigener Wartezeit; das Modul plant die Folge-E-Mails und legt zu jeder eine native Odoo-Aktivität an, damit sie im Aktivitäten-Feed des zuständigen Reps auftaucht. Jeder Rep versendet über seine eigene Absenderadresse — eigener Anzeigename, eigene Signatur, eigener SMTP-Server. Der Empfänger sieht einen Menschen und keine info@-Adresse, und Antworten gehen zurück an den, der geschrieben hat. Antworten erkennt das Modul selbst: Die Sequenz stoppt, der Status springt auf „Replied“, der Verlauf bleibt im CRM-Thread. Über 30 Platzhalter ziehen Kontakt-, Firmen-, Absender- und Apollo-Anreicherungsdaten in die Vorlage, ein Platzhalter-Check zeigt vor dem Versand, ob irgendwo ein Feld leer bliebe. 200 Leads auf einmal einer Kampagne zuweisen geht aus der Listenansicht; startest du stattdessen aus der Kontaktliste, legt das Modul die Leads gleich mit an und überspringt dabei, was schon in der Kampagne steckt. Mehrere Kampagnen pro Lead laufen unabhängig voneinander, jede mit eigenem Status, Schritt und Fälligkeitsdatum. „Do Not Contact“ greift auf drei Ebenen — Lead, Kontakt oder Firma — und kaskadiert von der Firma auf alle ihre Kontakte, mit Grund und Zeitstempel im Protokoll. Wer nicht klicken will, stellt E-Mails in die Warteschlange: Ein Cronjob verschickt eine pro Minute und markiert Fehler samt Meldung zum Nachfassen. Das ersetzt Lemlist, Apollo Sequences oder Outreach.io — ohne zweites Tool, ohne Sync, ohne dass Adressen dein Odoo verlassen. Kostenlos unter LGPL-3. Voraussetzung: Odoo 19 mit crm, mail und einem konfigurierten Ausgangs-Mailserver; CRM Direct Email wird als Abhängigkeit mitinstalliert.
Der Deal geht nicht am Pitch kaputt, sondern am dritten Follow-up
Die erste Mail schreibt jeder. Die zweite auch noch. Die dritte, elf Tage später, an einen Lead, dessen Namen man inzwischen vergessen hat — die schreibt niemand mehr. Genau da liegt aber der Abschluss.
Odoo CRM hilft dir dabei nicht. Es gibt keine Sequenzen, keine Wartezeiten, keine Antwort-Erkennung, kein Tracking pro Lead. Wer aus Odoo heraus Outbound macht, führt entweder eine Excel-Liste nebenher oder bezahlt Lemlist, Apollo Sequences oder Outreach.io — und hat seine Verkaufsdaten dann in zwei Systemen, die sich gegenseitig nicht kennen.
Dieses Modul baut den fehlenden Teil dorthin, wo die Leads sowieso liegen.
Eine Kampagne ist eine Kette aus Vorlagen
Du legst die Stufen an — Erstkontakt, Follow-up 1, letzter Versuch — und gibst jeder ihre Wartezeit. Absender, Sprache und Wochenend-Regel hängen an der Kampagne, nicht an der einzelnen Mail.

Ist eine Mail raus, plant das Modul die nächste und legt dafür eine native Odoo-Aktivität an. Der Rep sieht sie in seinem gewohnten Aktivitäten-Feed, nicht in einem Extra-Menü, das er nach zwei Wochen nicht mehr öffnet.
Mehrere Kampagnen pro Lead laufen unabhängig voneinander. „Q1 SaaS Outreach“ und „Produktlaunch“ gleichzeitig am selben Kontakt: getrennter Status, getrennter Schritt, getrenntes Fälligkeitsdatum.
Jeder Rep versendet als er selbst
Ein Absender ist ein eigener Datensatz: Anzeigename, Adresse, Reply-To, Signatur und ein eigener SMTP-Server. Über Berechtigungen legst du fest, wer welchen benutzen darf; vorhandene Odoo-Mailserver holt ein Assistent herüber.
Der Empfänger sieht damit einen Menschen und keine info@-Adresse — und antwortet an den, der geschrieben hat.
Eine Antwort stoppt die Sequenz
Meldet sich jemand, erkennt das Modul das selbst: Die Sequenz für diesen Lead hält an, der Status springt auf „Replied“, der Verlauf bleibt im CRM-Thread. Es geht also keine „Ich wollte nochmal nachfassen“-Mail an jemanden raus, der gestern geantwortet hat. Von dort setzt der Rep per Knopf auf Positiv, Später oder Tot.
200 Leads in einem Rutsch
Auswählen, Aktion, fertig — die Zuweisung läuft aus der Listenansicht heraus.

Startest du stattdessen aus der Kontaktliste, legt das Modul die passenden Leads gleich mit an — und überspringt dabei, wer in dieser Kampagne schon steckt. Doppelte Ansprache entsteht so gar nicht erst.
Platzhalter, die vorher geprüft werden
Über 30 Platzhalter ziehen Kontakt-, Firmen-, Absender- und Apollo-Anreicherungsdaten in die Vorlage: `{{ first_name }}`, `{{ company_name }}`, `{{ job_title }}`, `{{ industry }}`, `{{ seniority }}`, `{{ signature }}`, `{{ today }}`. Datumsangaben werden in der Sprache der Kampagne formatiert, HTML wird automatisch escaped.
Das eigentliche Risiko sind aber nicht die Platzhalter, sondern die leeren. Deshalb prüft ein Assistent vor dem Versand jedes Feld und zeigt die Mail so, wie sie ankäme.

Was du hier nachträgst, kann direkt am Lead gespeichert werden — beim nächsten Mal fehlt es nicht mehr.
„Do Not Contact“ auf drei Ebenen
Sperren kannst du einen einzelnen Lead, einen Kontakt oder die ganze Firma. Die Firmen-Sperre kaskadiert: Sie gilt sofort für jeden Kontakt dieser Firma, in allen Kampagnen, ohne dass jemand hinterherräumt. Grund und Zeitpunkt stehen im Protokoll.
Der Versand-Button ist dann gesperrt, nicht bloß ausgeblendet.
Wer nicht klicken will, stellt in die Warteschlange
Mails werden eingereiht, ein Cronjob verschickt eine pro Minute. Schlägt eine fehl, bleibt sie mit der Fehlermeldung stehen — du behebst die Ursache und startest sie neu, statt zu raten, was durchgegangen ist.
Was es nicht kann
Zustellbarkeit. Das Modul sendet bewusst langsam und kann Öffnungs- und Klick-Tracking pro Mail per Header abschalten, wenn du über Brevo & Co. verschickst. SPF, DKIM, Domain-Reputation und der Spam-Filter der Gegenseite bleiben aber deine Baustelle — das kann kein Odoo-Modul für dich übernehmen, und wer etwas anderes verspricht, verkauft dir etwas.
Ebenso wenig ersetzt es die rechtliche Prüfung deiner Ansprache. Die „Do Not Contact“-Mechanik gibt dir das Werkzeug, DSGVO-konform zu arbeiten — ob dein Text und dein Anlass es sind, entscheidest du.
Voraussetzungen und Preis
- Odoo 19 Community oder Enterprise
- Module `crm` und `mail`, dazu ein konfigurierter Ausgangs-Mailserver
- CRM Direct Email wird als Abhängigkeit mitinstalliert
- Eigener Server oder Odoo.sh — Odoo Online (SaaS) lässt keine eigenen Addons zu
Kostenlos unter LGPL-3. Kein Sitzplatz-Preis, keine Volumengrenze, kein Abo — die Daten liegen in deiner Datenbank, versendet wird über deinen Mailserver.
Screenshots
Häufige Fragen.
Was passiert, wenn jemand antwortet?
Die Antwort wird erkannt, die Sequenz für diesen Lead stoppt, der Status wechselt auf „Replied“. Es geht also keine Follow-up-Mail mehr raus, nachdem sich jemand gemeldet hat. Der Verlauf bleibt komplett im CRM-Thread.
Können mehrere Vertriebler mit eigener Adresse versenden?
Ja. Jeder Absender ist ein eigener Datensatz mit Anzeigename, Adresse, Reply-To, Signatur und eigenem SMTP-Server; über Berechtigungen legst du fest, wer welchen nutzen darf. Vorhandene Odoo-Mailserver lassen sich per Assistent übernehmen.
Wie verhindere ich, dass gesperrte Kontakte angeschrieben werden?
Über „Do Not Contact“ auf Lead-, Kontakt- oder Firmenebene. Wird eine Firma gesperrt, gilt das sofort für alle ihre Kontakte in allen Kampagnen — inklusive Grund und Zeitpunkt im Protokoll. Der Versand-Button ist dann gesperrt, nicht bloß ausgeblendet.
Verlassen die Adressen mein Odoo?
Nein. Kampagnen, Vorlagen, Status und Verlauf liegen als Odoo-Modelle in deiner Datenbank, versendet wird über deinen eigenen SMTP-Server. Es gibt keinen externen Dienst, an den etwas übertragen wird.
Kümmert sich das Modul um Zustellbarkeit?
Nur teilweise, und das sagen wir offen: Die Warteschlange sendet bewusst eine Mail pro Minute statt hundert am Stück, und Open-/Click-Tracking lässt sich pro Mail per Header abschalten, wenn du über Brevo & Co. verschickst. SPF, DKIM, Domain-Reputation und die Spam-Filter der Gegenseite bleiben deine Baustelle.
Tech-Stack
- Python
- Odoo
- LGPL-3
Plattformen
- Odoo 19
Tags
- Odoo
- CRM
- Cold Email
- Sales Automation
- Open Source